Pädagogische Schwerpunkte

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Musisch-kreative Erziehung

In der musisch-kreativen Bildung geht es in erster Linie darum, Kinder dabei zu unterstützen, ihre Wahrnehmungen auszudrücken. Mit musisch-kreativen Ausdrucksformen machen Kinder ihre Gedanken, Gefühle und Interpretationen in der Auseinandersetzung mit der Welt sichtbar. Sie geben ihnen Formen oder drücken sie in Farben oder Klängen aus.

In der musisch-kreativen Bildung geht es nicht nur um das bildnerische Gestalten, sondern um die vielfältigen Ausdrucksformen des Gestaltens, die Menschen zur Verfügung stehen. Kinder können jedes Medium und Werkzeug zu einem Mittel der Gestaltung werden lassen. Sie verfügen über vielfältige Zugänge zu künstlerischen Ausdrucksformen, die es zu fördern und weiterzuentwickeln gilt.

Im Alltag setzen wir dies um, indem wir singen, musizieren, gestalten, Theater spielen, tuschen, aquellieren, Rhythmik üben und reimen. Dieser Schwerpunkt fließt in unsere täglichen Morgen- und Mittagskreise ein.


Naturnahe Erziehung

Helene Souza / pixelio.de

Das allgemein formulierte Ziel der Naturpädagogik ist es, zur Vermittlung von Naturverständnis und ökologischem Handeln beizutragen. Eine wichtige Aufgabe der Naturpädagogik besteht darin, Kindern Möglichkeiten für fantasievolle, ausgedehnte und faszinierende Naturbegegnungen zu ermöglichen.

Dafür gibt es mindestens folgende zwei Argumente, die ganz entscheidend die Naturpädagogik begründen:

1. Naturbegegnungen fördern die gesunde Entwicklung von Kindern
In der Natur finden Kinder viele wertvolle Entdeckungs- und Erfahrungsräume, die mit ihren vielfältigen Reizen die Sinne, die Körperwahrnehmung und den Verstand anregen. Mit dem Wunsch der Kinder, ihre Erlebnisse zu ordnen und zu verstehen, wird aktives und dynamisches Lernen in dieser für sie "begreifbaren" Welt möglich.

2. Nur, was man kennt, kann man schützen
Umweltschutz und kindliche Naturbegegnungen sind sehr eng miteinander verknüpft. Wenn Kindern in ihren jungen Jahren die Natur kennen und schätzen lernen, haben sie als Erwachsene viel eher eine Motivation zu umweltgerechtem Verhalten.
Im Umgang mit der Natur und den anderen "Mitentdeckern" können Kinder außerdem viele weitere Fähigkeiten wie Kreativität und Verantwortungsgefühl entwickeln, die für ihre selbstbewusste Handlungsfähigkeit, z.B. in Sachen Umweltschutz, wichtig sind.
Daher sind wir täglich in der Natur. Hier klettern, balancieren, wippen, stolpern, beobachten und schnitzen wir und nehmen dabei die jahreszeitlichen Veränderungen wahr.


Gesunde Ernährung

Tim Reckmann / pixelio.de

Unter gesunder Ernährung verstehen wir in unserer Einrichtung eine vollwertige Ernährung, die abwechslungsreich und frisch ist. Sie besteht vorwiegend aus Bio- und Vollkornprodukten und zeichnet sich dadurch aus, dass sie nährstoffreich ist und möglichst ohne Zusatzstoffe auskommt. - Besondere Rücksichtnahme auf Kinder mit Lebensmittelallergien ist bei uns selbstverständlich.

Zum Frühstück wird den Kindern Wasser und Tee angeboten. Tagsüber und zum Mittagsessen bekommen die Kinder auch Wasser und Tee zu trinken. Wir bieten ein gemeinsames Frühstück. Je nach Wochentag gibt es Laugengebäck, Brot, Hirsebrei mit Apfelmus, Müsli oder selbstgebackene Quarkbrötchen.
An Ausflugstagen wie z.B. dem Waldtag bringen die Kinder einen Rucksack mit eigem gesunden Frühstück und Getränk mit in den Kindergarten.
Das Mittagessen wird von unserer hauswirtschaftlichen Fachkraft täglich frisch, liebevoll und lecker zubereitet. - Wenn die Eltern kochen, kaufen diese die Bio-Produkte vorher ein und können dann unsere Küche zum Kochen nutzen.


Teamarbeit

S. Hofschlaeger / pixelio.de

Wir sind ein Team von unterschiedlichsten Charakteren und nehmen die Persönlichkeit, Kreativität und Stärken jeder Kollegin und jedes Kollegen wahr und wertschätzen sie.

In unserer wöchentlichen Teambesprechung reflektieren wir die Gruppensituation, tauschen Beobachtungen aus und entwickeln einen gemeinsamen Wochenplan. Die einzelnen Erzieher werden sich in dieser Zeit auch über aktuelle Themen austauschen.
Desweiteren werden Eltern- und Entwicklungsgespräche angeboten. Einmal im Monat findet ein Austausch mit dem gesamten Team und dem Elternvorstand statt, um eine gute und transparente Zusammenarbeit zu gewährleisten.


Elternarbeit

jutta rotter / pixelio.de

Nach unserem Selbstverständnis als Elterninitiative gestalten die Eltern den Kindergarten und die Krippe eigenverantwortlich und aktiv mit. Eine vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit von Familie und Einrichtung ist Grundlage für die emotionale und soziale Sicherheit der Kinder. Der Besuch der Klimperkiste ist pädagogisch nur sinnvoll, wenn ein Kind die Einrichtung regelmäßig besucht.

Die Teilnahme an regelmäßig stattfindenden Elternabenden ist verpflichtend, da dort nicht nur organisatorische, sondern auch pädagogische Inhalte und Fragen behandelt werden. Ein Nichterscheinen an drei aufeinander folgenden Elternabenden hat eine Kündigung zur Folge.

Aufgaben der Eltern:

  • einmal im halben Jahr kochen (gilt nur für den Kindergarten)
  • alle 3 Monate Quartalsputz
  • alle 3 Monate Arbeitsnachmittage (anfallende Reparaturen in Haus, Hof und Garten)
  • größere und kleinere Dienste werden verteilt, wie z.B. Hausmeister, Kochplan erstellen, Einkäufe erledigen, Arbeitsnachmittage organisieren, Leergut entsorgen oder auch das Amt des Vorstands übernehmen
  • ca. alle 8 Wochen findet ein Elternabend statt, damit die Eltern im regelmäßigen Austausch mit dem pädagogischen Team sind

Von allen Eltern wird erwartet, sich in angemessener Weise an Elterndiensten, Arbeitsnachmittagen etc. zu beteiligen.


Vorstand

JMG / pixelio.de

Der Vorstand besteht aus vier aktiven Vereinsmitgliedern. Er wird auf der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt.

Der Vorstand hat die durch die Satzung vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen. Er begleitet und moderiert alle wichtigen Entscheidungen des Teams und der Elternschaft und greift regulierend ein, wenn ein den Grundsätzen der Klimperkiste entsprechender Ablauf im pädagogischen Bereich oder bei der Elternarbeit gefährdet erscheint.

Im "Klimperkisten-Alltag" versteht sich der Vorstand als Vermittler zwischen dem Team und den Eltern. Fragen, die das eigene Kind betreffen, werden direkt mit den Erzieherinnen besprochen. Grundsätzliche Angelegenheiten, die die Gesamtsituation betreffen, werden dem Vorstand mitgeteilt.